Vermeidung

Der Schimmelpilzratgeber

Schimmel, der Feuchtigkeitsanzeiger!

Schimmelpilzbefall ist immer ein Anzeichen von Feuchtigkeit und wird durch Baumängel oder falsches Lüften verursacht. Aber auch bei Neubauten kann Schimmel entstehen, zum Beispiel beim Trocknungsprozess des Estrich. Baufeuchte und die richtige Temperatur reichen aus und der Schimmelpilz  wuchert.

Welche Gefahren gehen von Schimmelpilzen aus?
Schimmelpilze sind immer Materialzerstörer. Darüber hinaus kann der Schimmelpilz auch erhebliche gesundheitliche Folgen mit sich bringen, wie allergische und reizende Reaktionen, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Husten und Schnupfen aber auch Rhinitis und Asthma werden in diesem Zusammenhang beobachtet. Deshalb ist eine professionelle Beseitigung notwendig. Dabei ist auch wichtig zu hinterfragen, mit welchen Mitteln hierbei gearbeitet wird.

Wie kann ich Schimmelpilzbefall vermeiden?

  1. Bauseitige Maßnahmen: Mindestwärmeschutz, Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit und Schlagregen, normgerechte Dachkonstruktion
  2. Richtiges Lüften, d.h. die Luftfeuchtigkeit sollte 60% nicht überschreiten. Die durch Atmung entstehende Feuchtigkeit kann durch Stoßlüften entfernt werden. Ein Auskühlen der Möbel und Wände sollte dabei vermieden werden.
  3. Auf Hygiene achten, verdorbene Lebensmittel, Dichtungen von Kühlschränken und Spülmaschinen, Blumenerde sind mögliche Befallstellen. Schimmel tritt auch immer in Begleitung von Bakterien und Insekten wie Milben auf.

Was tun bei Schimmelbefall?
Wenn Sie in Ihren Räumen Schimmelbefall feststellen, sollten Sie einen Experten zu Rate ziehen um eine Begutachtung durchführen zu lassen. Gegebenenfalls ist eine mikrobiologische Untersuchung zur Bestimmung des jeweiligen Schimmelpilzes erforderlich. Eventuell sollte durch einen Arzt oder Heilpraktiker auf eine vorhandene Belastung getestet werden.